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Volleyball

Mannschaftsfoto Volleyball

Zur Geschichte des Volleyballspiels

Auf seiner Homepage schreibt der „Deutsche Volleyball-Verband“:

„Nachdem im Jahre 1895 W.C. Morgan in den USA das Volleyballspiel aus anderen Ballspielen entwickelt hatte, wurde es zunächst auf dem amerikanischen Kontinent bekannt. US-Soldaten brachten es im Ersten Weltkrieg nach Europa. Aber erst nach dem Zweiten Weltkrieg konnte es sich in Deutschland schrittweise durchsetzen, wozu auch die Gründung des Weltverbandes "Federation Internationale De Volley-Ball" (FIVB) 1947 in Paris beitrug.“

   In dem ehemals geteilten Deutschland wird 1951 die "Sektion Volleyball der DDR“ im „Deutschen Sportausschuss" in Leipzig und 1955 der "Deutsche Volleyball-Verband" in Kassel gegründet.
Die HSG "Geschwister Scholl" Halle wird bei Damen und Herren 1. DDR-Meister. Der Sportclub Leipzig erringt 1964 den Europapokal der Herren, und die Herren der National-mannschaft der DDR belegt bei den Olympischen Spielen 1968 in Mexiko den 4. Platz.

Torsten Plickett

Abteilungsleiter Volleyball
+49 (0) 162 23 59 210

Matthias Breitsprecher

Trainer/Trainer Jugend

Jens Traenka

Co-Trainer

Mario Berger

Übungsleiter

Das Erfolgsteam der Abteilung Volleyball des SV Grün-Weiß Großbeeren...

Jugend tut gut!

 

Nun ist es amtlich, Engagement zahlt sich aus!
Wir sind jung, motiviert und haben damit einen der begehrten Engagementpreise "Jugend tut gut" von der Brandenburgischen Sportjugend im Wert von **500€** gewonnen!
Mit unserem Bewerbervideo konnte die Abteilung Volleyball des Grün-Weiß Großbeeren absolut überzeugen, gelobt wurde unser frisches auftreten und die Erkenntnis das Sport, Jugend und Spaß unaufhörlich zusammengehören!!
Ein großer Dank geht an unseren Abteilungsleiter Torsten Plickett, seine Stellvertreterin Andrea Heißner sowie alle beteiligten Volleyballer - weiter so!!
Denn Gewinn werden wir ganz im Sinne des Mottos unserer neuen Jugendmannschaft zugute kommen lassen.
 

Ausblick und Wünsche

Liebe Mitglieder und Freunde der Abteilung Volleyball des SV Grün-Weiß Großbeeren!

Unter der neuen Leitung von Th. Plickett und seiner Stellvertreterin  A. Wiede beginnt ein neues Kapitel für den Volleyball in Großbeeren .
Mit großem Engagement haben diese jungen  „Freizeitsportler“ für einen grandiosen Zuwachs der Mitgliederzahl (gegenwärtig mehr als 30 zahlende  Sportfreunde) und die Begeisterung für unsere schöne und gesundheitsfördende Sportart gesorgt.
Sie bauen auf ein Jahrzehnte altes Fundament auf, das durch „Ulli“ Stebner mit seinem vieljährigem Vorsitz und seiner engagierten Fürsprache gelegt wurde!
Die während des Volleyball-Mixed-Turnier im Juni diesen Jahres (anlässlich unseres 50-jährigen Bestehens), erworbenen Spenden für das Kinderhospiz in Berlin-Pankow sind beredter Beweis für das große gesellschaftliche Engagement des Vorsitzenden, seine Stellvertreterin und der Mitglieder unserer Abteilung.

Allen aktiven Spielern im zukünftigen Wettbewerb mit Berliner Vereinen und den gegenwärtig wöchentlich donnerstags Freizeitsport treibenden Mitgliedern mögen auch noch 50 Jahre bei bester Gesundheit und unvergesslichen Ereignissen beschieden sein!

Dies wünscht Euer Ehrenmitglied

Bodo Gutezeit

Gründung und Aufschwung der Sektion Volleyball in der BSG „Wissenschaft“ Großbeeren

Da die Sportart Volleyball Ende der 50´er und Anfang der 60´er Jahre in „Ostdeutschland“ große Beliebtheit nicht nur in Betriebssportgemeinschaften (BSG) sondern auch unter Freizeitsportlern  erlebt, wird auch in Großbeeren – ehemals ca. 4000 Einwohner - im Jahre 1965 die Sektion „Volleyball“ gegründet. Verantwortliche in der Gemeinde (Direktor des Instituts für Gemüsebau, Bürgermeister, Direktor des Volkseigenen Gutes sowie Vertreter der ansässigen Parteien) fördern und die Sportlehrer an der Schule engagieren sich, so dass die Sektion an Mitgliedern und Beliebtheit gewinnt.

   Junge Sportlerinnen und Sportler treten in die Sektion ein und treffen sich wöchentlich zwei Mal in der „alten“ Turnhalle am Schulgebäude zum Training. Werktätige (heute Arbeitnehmer genannt), Wissenschaftler und „Sportbegeisterte“ „trainieren“ unter der vorbildlichen Anleitung von Ehrenfried Zimmer (unseres leider zu früh verstorbenen Freundes). Da wir montags gemeinsam üben, werden auch „Freundschaften“ und erste „Kontakte“ geknüpft, die in mehreren Fällen bis heute zu harmonischen Ehen führten. Gemeinsame Weihnachtsfeiern in den Gaststätten des Ortes oder der Baracke an der Dorfstraße (neben der ehemaligen Feuerwehr) bleiben den ehemaligen Teilnehmern unvergessen. Hierbei denken wir auch gern an unseren „Kassenwart“ Rolf Sahrmüller, (heute Ehrenmitglied unseres Vereins), der nach unserem Training in der „Gaststätte am Denkmal“, dem Kellner zu unserer Rechnung auch ein Trinkgeld gab, aber trotzdem noch so viel „bewahrte“, dass es meist für einen „kostenlosen  Aufenthalt“ zum Jahresende reichte.

Bodo Gutezeit

Ausblick und Wünsche

Aktivitäten unserer Mannschaft innerhalb und außerhalb des Kreises Altkreise Zossen

Obwohl wir  bis Ende der 70´er Jahre auch an den Sonnabenden bis 13.00 Uhr offiziell gearbeitet hatten, fanden wir Zeit, gemeinsam unserem schönen Freizeitsport zu frönen. Teils mit öffentlichen Verkehrsmitten und auch privaten Autos nahmen wir an Vergleichskämpfen mit Instituten der Akademie der Landwirtschaftswissenschaften der DDR , den Wettbewerben im Kreis und in der ehemaligen Hauptstadt des Bezirks Potsdam teil. Packende Kämpfe lieferten wir uns mit den Mannschaften aus Potsdam und der Umgebung in der Turnhalle des jetzigen Helmholz-Gymnasiums. Noch weiter mussten wir bis Werder fahren. Dort erwarteten uns nicht nur spannende „Auseinander-setzungen“, sondern auch eine „lange“ Rückfahrt mit der Reichsbahn (heute DB). So konnte es pas-sieren, dass  wir nicht am Haltepunkt „Genshagener Heide“  ausgestiegen sind (sportlich erschöpft und vielleicht auch etwas Alkohol im Blut), sondern in Schönefeld; dann aber erst  mit dem ersten Zug (im Umgangsdeutsch „Sputnik“ genannt)  um 04.30 Uhr nach Hause fahren zu können!

Außer den Wettkämpfen in der „Potsdam Liga“ gab es auch die Vergleiche mit Mannschaften des Altkreises Zossen. Der Höhepunkt unserer sportlichen Aktivitäten gipfelte jedoch im Gewinn der Kreismeisterschaft  Ende der 70´ Jahre. Mit großem Einsatz erkämpften wir auf einem harten und schwarzen Schlackeplatz am Stadtausgang der Stadt Richtung Mellensee, auf dem heute sicherlich kein Mitglied unserer Abteilung Volleyball mehr spielen würde, den Pokal des Kreises, der heute noch in der Pokalsammlung des Vereins zu „bewundern“ ist. Weitere Pokale zeugen von unseren vielen Tournierteilnahmen und Freundschaftstreffen. So werden wir noch Lebenden sehr gern an die Spiele gegen die Lehrer der  bis zum 25.02.2010 genannten Günter-Männig-Oberschule (heute Otfried-Preußler-Schule) denken, wenn wir danach im Foyer der Einfeldturnhalle mit einem kleinem „Imbiss“ und Getränken das Spiel auswerteten.

Viel gäbe es noch zu den Vergleichswettkämpfen mit den ehemaligen Angehörigen der sowjetischen  Luftstreitkräfte in Rangsdorf zu berichten: Jährliche trafen wir uns in der alten Turnhalle und in der Sporthalle der jetzigen Seeschule Rangsdorf (heute Gymnasium in der Stauffenbergstraße 6), in der wir uns mit ihnen packende Kämpfe lieferten. Falls wir am „Verlieren“ waren, wurden an Stelle von Offizieren „Angehörige der Nationalmannschaft oder des Olympiakaders“ eingewechselt. Dies tat aber unserem anschließenden freundschaftlichen Zusammentreffens keinen Abbruch: „ein Toast nach dem Anderen“  wurde ausgebracht. Als unser Sportfreund Gerd Henkel zum damaligen Kommandeur des Regiments Oberstleutnant Kotschetkow einmal meinte, dass doch die Offiziere viel mehr Erfahrung durch ihr Alter zum Sieg hätten, lächelte dieser, überlegte und umarmte unseren Spieler. Noch über viele Ereignisse und Gegebenheiten könnte man über die ehemalige Sektion Volleyball Großbeeren berichten.

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